Leserbrief-Eingabe an das Main-Echo - Beitrag „Schwarze Wacht am Main“ vom 20. 01. 2011.
In diesem Artikel geht es um die Ausladung von Herrn Dr. Hans Jürgen Fahn MdL beim "Hochwasserbesuch" von Umweltminister Söder im Januar in Miltenberg und um die Ausladung beim Besuch des Innenministers Hermann im Juli 2010 in Eschau. Meine Eingabe bezieht sich auf die Ausladung in Eschau!!!
Was erlauben Rüth! (Frei nach Giovanni Trapattoni)
Was in der Marktgemeinde Eschau mittlerweile durchgesickert ist, steht nun auch in ihrem Bericht „Schwarze Macht (pardon - Wacht) am Main“ im Klartext.
Die Ausladung des Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER, Dr. Hans Jürgen Fahn, in Eschau im Juli 2010, ist geprägt durch einen besonderen Makel. Denn der ausgeladene Parlamentarier stammt aus dem Eschauer Ortsteil Sommerau. Alle, die bei der Ausladung ihre Hand im Spiel hatten, auch die, die sich erpressen ließen, sollten sich schämen.
Ausladungen sind offensichtlich eine Spezialität des Herrn Rüth aus dem Eschauer Ortsteil Hobbach. Er schadet damit nicht nur unserer Demokratie, sondern in erster Linie sich und seiner eigenen Partei. Welche Komplexe muss dieser Volksvertreter haben, dass er keine, in gleicher Weise vom Volk gewählten Vertreter anderer demokratischer Parteien neben sich ertragen kann?
Seinen ihm politisch nahestehenden Kolleginnen und Kollegen und den Bürgerinnen und Bürgern lege ich nahe, sich einmal mit den Wahlergebnissen seiner Heimatgemeinde zu befassen. Es ist noch nicht so lange her, dass es dieser Mensch mit „Ach und Krach“ gerade so in den Marktrat geschafft hat. In seinem „eigenen“ Wahlbezirk in Hobbach wurde ihm ein katastrophales Wahlergebnis präsentiert, das aber in seinem politischen Umfeld scheinbar nicht zur Kenntnis genommen wird. Es zeigt aber sehr deutlich, welchen Rückhalt er in seiner Heimatgemeinde hat.
Mein Aufruf: Bürger/innen und Politiker/innen ALLER politischen Gruppierungen in der Gemeinde und im Landkreis, wehrt euch gegen solche dubiosen Machenschaften. Bei den nächsten Wahlen haben dazu die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit. Hoffentlich machen sie regen Gebrauch davon.
Nun will ich noch das Wahlergebnis der Kommunalwahlen 2008 (Marktrat Eschau) im Stimmbezirk Eschau OT Hobbach einfügen, das man nicht weiter kommentieren muss:
Das Projekt "Häuserbuch" bzw. eine Häuserbeschreibung von Sommerau ist nach einem Jahr intensiver Arbeit abgeschlossen.
Bereits 6 Monate nach der Präsentation war die Auflage, bis auf wenige Rest-Exemplare, verkauft. Der Verkaufserlös ist für die Restaurierung und Umsetzung des Pietá-Bildstockes vom Schlosshof in den Sommerauer Friedhof bestimmt. Mit der Restaurierung, kann aufgrund des großen Erfolges bald begonnen werden.
Die Präsentation am Mittwoch, den 24. November 2010, im Gemeinschaftshaus in Sommerau, war ein großer Erfolg. Über 120 Besucher waren gekommen, was mich sehr gefreut hat. Das "Historische Häuserbuch von Sommerau" ist für 25 Euro bei mir zu haben. Es bietet sich die Gelegenheit, insbesondere auch für auswärts lebende Verwandte, Bekannte und Freunde, für wenig Geld ein schönes Geschenk zu erwerben.
Karl Schmitt aus Volkersbrunn sandte am Tag nach dem Eschauer Weihnachtsmarkt folgendes Gedicht an Bürgermeister Michael Günther:
Nach dem 2. Weltkrieg entstand dieser Verkaufskiosk, Bierstube mit kleinem Biergarten und Eisdiele. Gegründet wurde diese Holzbude von einer Familie Pleps. Diese verkauften den Kiosk 1952 an Florian Wanzl (1900-1972) und Maria, geb. Böhm (1911-1989), die aus dem Sudetenland stammten. Nach dem Tod von Florian führte Maria, unterstützt von Erwin Wanzl und seiner Frau Irmgard geb. Schäfer (1930-1996) den Kiosk. Ein festes Gebäude löste die Holzhauskonstruktion ab und nachdem Maria Wanzl in den Ruhestand getreten war, kam die „Kulmbacher Bierstube“ in den Besitz von Irmgard Wanzl, die die Gaststätte weiterführte. Später wurde die Gaststätte verpachtet.
Main-Echo, 17. Mai 2010
Wursthannes und Herrgottswirt
Hausnamenforschung: Otto Pfeifer nimmt alte Häusernamen in Sommerau unter die Lupe - Schon mehr als 90 Seiten
Eschau-Sommerau. Einst gab es hier eine Kaserne, eine Synagoge und sogar einen »Hexentanzplatz«: Von der wechselhaften Geschichte Sommeraus sind im heutigen Ortsbild allerdings nur spärliche Hinweise zu sehen. Im täglichen Sprachgebrauch der Einwohner ist jedoch noch so manche Erinnerung erhalten geblieben, die aus dem Ortsbild schon lange verschwunden ist.
Der Sommerauer Heimatforscher Otto Pfeifer hat sich daran gemacht, diese Spuren zu sichern.
Ursprünge des Projekts »Mich hat schon lange beschäftigt, dass viele Häuser in Sommerau ganz eigene Namen tragen, die mit den heute darin lebenden Familien oftmals gar nichts mehr zu tun haben«, erklärt Pfeifer die Ursprünge seines Projekts. »So entstand die Idee, dieser Geschichte einmal nachzugehen.« Der letzte Anstoß kam durch die geplanten Dorferneuerungen von Sommerau und Eschau. Die von der Gemeinde engagierte Städteplanerin Christine Konrad ermutigte Pfeifer, weitere Nachforschungen anzustellen. Durch Kontakte zum Landesdenkmalamt erhielt er Zugang zum Sommerauer Ur-Kataster von 1844, in dem viele alte Häuser, deren Besitzer und sogar die Besitzgegenstände festgehalten sind. Praktische Funktion Bei der Durchsicht der alten Pläne wurde schnell klar, dass die Häusernamen vor allem eine praktische Funktion hatten. So verzeichnen die alten Pläne für das in Sommerau als »Steinhauer« oder »Amms-Haus« bekannte Anwesen (heute Bergstraße 2): »Wohnhaus, Scheuer, Schweinstall, Backofen und Hofraum. Gras- und Baumgarten beim Haus. Steinbruch.« In einer Zeit ohne Straßennamen und Hausnummern erleichterten die Häusernamen die Orientierung. Die Namen waren dabei oft an bestimmte Berufe oder allseits bekannte Vorfahren geknüpft: »Die Häuser 'Amms Franz', 'Amms Bäcker' und 'Amms-Leo' sind solche Beispiele. Mit diesen Namen hat man die Nachkommen der Hebamme Barbara Englert bezeichnet, die von 1828 bis 1908 in Sommerau lebten«, so Pfeifer. Viele andere Häusernamen wie der 'Wursthannes' (Haus des Metzgers Johann Pfeifer) oder Küfer-Fries (heute Elsavastraße 106) verweisen ebenfalls auf den Beruf ihrer Bewohner. Namen spiegeln Ereignisse wider Doch auch besondere Ereignisse wurden durch Häusernamen festgehalten. So leitet sich der »Herrgottswirt« vom Sandsteinkreuz ab, das auch heute noch in der Elsavastraße zu sehen ist. Das Kreuz wurde 1735 als Erinnerung an einen Unfall mit einem Pferdegespann errichtet. Später gab es dem Gasthaus, das sich in der Elsavastraße 127 befand, seinen 'himmlischen' Namen. Der eigentliche Name des Gasthauses ist nicht überliefert. Der »Staffel-Frieß« (Elsavastraße 124) hingegen erinnert an die früheren Herren von Sommerau. Bei diesem Gebäude handelt es sich um den ehemaligen Verwaltereihof der Adelsfamilie von Fechenbach. 1857 wurde das Anwesen von der Familie Frieß aufgekauft. Spannend: »Hexentanzplatz« Einige andere Namen sind hingegen nicht so einfach zu erklären. Einer der spannendsten ist sicherlich der »Hexentanzplatz« in der Ortsmitte. Noch bis in die 30er Jahre hinein war der Platz unbebaut, auf dem heute das Haus Elsavastraße 160 steht. 1936 entstand auf Anregung der NS-Volkswohlfahrt auf dem Gelände ein Kindergarten mit Schwesternstation. Woher der alte Name stammt, konnte Pfeifer jedoch bislang nicht herausfinden. Dass dort aber wirklich einst Hexen das Tanzbein geschwungen haben, ist auszuschließen. Mehr als 90 Seiten über die Geschichte der Sommerauer Häusernamen konnte der Heimatforscher bisher zusammentragen. Ergänzt wird die Dokumentation durch viele alte Fotografien und Ansichtskarten, die Pfeifer vor allem von Privatleuten erhalten hat. Spätestens im Herbst soll die Recherche abgeschlossen sein. Dann will er seine Erkenntnisse in einem Buch veröffentlichen. »Einerseits geht es natürlich darum, die Geschichte der verschiedenen Familien und Handwerksbetriebe nachzuzeichnen, die es am Ort gab«, so Pfeifer. Seit dem Bauboom in den 50er und 60er Jahren habe sich das Gesicht des Ortes nachhaltig verändert. Vielen jungen Leuten seien die alten Namen und Bezeichnungen nicht mehr bekannt. »Deshalb soll meine Arbeit auch dazu dienen, dieses Wissen festzuhalten, solange es noch vorhanden ist.« Das Interesse für die Heimatforschung hat Otto Pfeifer vermutlich von seinem Großonkel geerbt. Die »Spessartsagen« von Valentin Pfeifer dürften vielen Lesern noch ein Begriff sein. Otto Pfeifer selbst hat vor allem durch seine Fahrrad-Pilgerreisen nach Rom und Santiagio de Compostela auf sich aufmerksam gemacht. Neben dem Häusernamenprojekt betreibt der Heimatkundler auch Ahnenforschung. Anfragen der Eschauer, auch in der Nachbargemeinde die Häusernamen unter die Lupe zu nehmen, hat Pfeifer bislang abgelehnt. »Allein mit Sommerau bin ich mehr als ausgelastet. Diese Arbeit hört nie wirklich auf, immer kommen neue Erkenntnisse dazu.« (Andreas Göbel)
Alte Häuserbezeichnungen wie der »Wursthannes« (heute Elsavastraße 102) liefern wichtige Hinweise auf die Ortsgeschichte Sommeraus. Foto: privat
Die auf dieser Seite vorgestellten Fotos haben - fast alle - mit den Themen zu tun, die ich Ihnen auf der nächsten Seite vorstellen will, sie sind jedoch ohne thematische Ordnung eingestellt. Sie sind als "Schuhkarton-Sammlung" zu sehen. Weitere Fotos finden sie auf Seite 3 nach den Impressum/Kontakt - Daten . Nun wünsche ich ihnen gute Unterhaltung und viel Spaß bei Ihrer Entdeckungsreise, fühlen sie sich wie Zuhause und stöbern Sie nach belieben.
----------------------> Zeitungsberichte zu aktuellen Themen in Eschau-Sommerau <----------------------
Marodes Baudenkmal sucht Freunde /// Alte Kirche Sommerau Landratsamt dringt darauf, den Verfall zu stoppen - Bürger könnten dabei helfen /// Eschau-Sommerau. Am besten gar nicht hinsehen! Wenn Rudolf Roth (79) auf dem Sommerauer Friedhof am Grab seiner Eltern steht, tut ihm der traurige Anblick der verwahrlosten und seit langem ungenutzten früheren Pfarrkirche St. Laurentius, die unterhalb des Gottesackers auf einer Anhöhe in der Ortsmitte steht, "richtig weh". Jetzt soll ihr weiterer Verfall gestoppt werden. Das Landratsamt dringt auf Sicherungsmaßnahmen - notfalls per Verpflichtungsbescheid. Orts- und regionalgeschichtlich von großer Bedeutung. Dr. Christian Dümler, Konservator Das altehrwürdige Gebäude (Bauteile stammen aus dem 14. Jahrhundert) wird von Historikern und Denkmalpflegern als "geschichtliches Zeugnis ersten Ranges" bezeichnet - so beispielsweise vom Arbeitskreis Denkmalpflege im Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg bei einer gut dokumentierten Bestandsaufnahme 1984.
Alte Kirche in Sommerau im Dornröschenschlaf. Ich hoffe sie wird erweckt und erhält eine neue Bestimmung, vielleicht eine Urnen-Bestattungskapelle, ein sog. Kolumbarium. (Aufnahme 2008)
Nach einer Ortsbegehung 2006 schrieb Konservator Dr. Christian Dümler vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege im Juli 2007 an die Untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt (mit Kopie ans Pfarramt Sommerau und das Bischöfliche Bauamt Würzburg), dass sie "orts- und regionalgeschichtlich von großer Bedeutung" ist. Er forderte wegen erheblicher Bauschäden Sicherungsmaßnahmen und nach Untersuchung durch einen kompetenten Fachmann ein Konzept mit Kostenschätzung für eine eventuelle Sanierung.
Wer soll das bezahlen? Die frühere katholische Pfarrkirche Sommerau ist ausgewiesenes Baudenkmal; die Frage, ob das Gebäude erhalten werden soll, stellt sich somit eigentlich nicht. Eher die: Wer soll das veranlassen und vor allem bezahlen? In Aussicht gestellte Zuschüsse des Landesamts für Denkmalpflege für Bauuntersuchung und eventuelle Sanierung dürften nur der Tropfen auf den heißen Stein sein.
Die Baulast für die alte Pfarrkirche ist laut Pfarrer Otto Halk, der seit 34 Jahren in Sommerau tätig ist, trotz eines intensiven Schriftwechsels vor Jahren zwischen Diözese und politischer Gemeinde "nach wie vor ungeklärt". Bürgermeister Michael Günther ist sich im Klaren, dass die Kommune sich wohl an Sanierungskosten beteiligen müsste, "aber wir sind nicht der erste Ansprechpartner".
Für Denkmalschützer und Behörden ist das die Katholische Kirchenstiftung Sommerau als Besitzer des Gebäudes. Und die sei nicht vermögend, betont Pfarrer Halk. Für ihn sind der Unterhalt der 1923 geweihten neuen Laurentiuskirche ("Spessartdom") und die Verpflichtungen im Kindergarten vorrangig. Die Sanierung des Dachs der neuen Kirche sei noch nicht ganz bezahlt, da stehe schon die des Treppenaufgangs aus Sandstein an. Für die frühere Pfarrkirche sei einfach kein Geld da, und von der Diözese sei nur Mitfinanzierung zu erwarten, wenn es für St. Laurentius alt einen neuen Verwendungszweck gäbe. "Doch den gibt es nicht."
Zur Hilfe bereit Otto Halk spricht von "500 000 Euro", die wohl in das marode frühere Gotteshaus gesteckt werden müssten. Das hält Architekt Helmut Becker (Klingenberg), der seit Jahren die Restaurierung vieler kirchlicher Gebäude im Westen der Diözese leitet, für sehr hoch gegriffen. Becker kennt die alte Sommerauer Kirche. Sie ist für ihn eine der "interessantesten" im Landkreis, die eine gründliche Untersuchung verdiene: "Wer weiß, vielleicht findet man sogar eine Grablege der früheren Ortsherrn, der Fechenbacher."
Natürlich sollte das Baudenkmal erhalten werden, sagt Becker und bietet an: "Gerne würde ich dazu helfen." Er weiß, wie vorzugehen wäre und wo Zuschussanträge gestellt werden könnten - schließlich hat er als Vorsitzender des aktiven Vereins "Historisches Klingenberg" schon das Versetzen einer Kapelle begleitet und Jahr für Jahr mit dem Erhalt historischer Bausubstanz zu tun. Ein wenig ist vor Jahren an der alten Pfarrkirche doch geschehen: Ein Zimmermann reparierte notdürftig den Dachstuhl; wertvolle Grabmale der Fechenbacher haben - bis auf eines - einen Platz an der Außenwand der neuen Kirche erhalten, die auch das barocke Inventar ihrer Vorgängerin beherbergt.
Wenn die Sommerauer sich für das Gotteshaus ihrer Vorfahren erwärmen könnten und - ähnlich wie in Klingenberg - in einem Freundeskreis aktiv würden, wäre nach Beckers Ansicht "Schritt für Schritt" viel zu erreichen, "aber die Initiative müsste von Ortsansässigen ausgehen".
"Einmaliges Kulturgut" Einen Ansatz dazu hat es vor zehn Jahren schon einmal gegeben: Rudolf Roth und der frühere Feuerwehrkommandant Ottmar Frieß sowie einige Mitstreiter überlegten damals, wie der Verfall des Kirchleins aufgehalten werden könnte.
Als Verwendungszweck nach Sanierung konnten sich die Männer ein Heimatmuseum vorstellen, "das fehlt doch in Eschau und Umgebung", so Frieß. Doch die Initiative verpuffte. Roth: "Wir fanden keine Unterstützung, weder im Gemeinderat noch beim Pfarrer." Wenn sich nun doch etwas tut, um das "einmalige Kulturgut" (Frieß) zu erhalten - es würde die beiden von Herzen freuen. (Barbara Schmidt)
Zuschriften per E-Mail zu meiner Homepage (Gäste-Ecke):
Hallo Otto, ich habe mal auf Deiner wirklich tollen Seite gestöbert ... - Grüße - Willibald Hartig, Obg. (14.7.2011)
Hallo Otto, zunächst herzlichen Glückwunsch zu Deinem Buch. Es ist Dir sehr gut gelungen. Meine Schwester Dorle hat mir davon erzählt und mir ein Exemplar geschickt. Viele Grüsse aus Andernach - Vroni Engelstädter (23.2.2011)
Hallo Otto, ein sehr ansprechendes Buch mit vielen Informationen und Bildern. Herzlichen Glückwunsch! Mit freundlichem Gruß - Wolfgang Hartmann, Kreisheimatpfleger im Landkreis Miltenberg, Mömlingen (2.2.2011)
Guten Tag Herr Pfeifer, Frau Konrad hat mir gestern das Häuserbuch mitgeben können und ich bin ganz begeistert von Ihrer Arbeit und bedanke mich recht herzlich dafür! Es tut mir jetzt noch mehr leid, dass ich an dem Abend der Vorstellung nicht da sein konnte (ein Arbeitskreis in einer anderen Dorferneuerung hatte seit längerem diesen Termin belegt); ich schmökere dafür umso intensiver immer wieder in den Geschichten und vor allem in den vielen vielen Bildern, die die Entwicklung des Ortes so eindrucksvoll dokumentieren. Herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenenen Band und herzlichen Dank im Namen der Dorferneuerung, die hoffentlich später einmal zu weiteren Einträgen in einer nächsten Auflage des Buches führen wird. Beste Grüße aus dem immer noch überfluteten Kitzingen - Thomas Wirth (14.1.2011)
Hallo Otto, leider waren wir bei deiner Buchpräsentation unterwegs und ich hatte danach auch nicht mehr daran gedacht. Nun hat mich Siegfried auf dein Buch aufmerksam gemacht. Wir waren beeindruckt von deiner Arbeit - herzlichen Glückwunsch. Wir würden gerne 2 von deinen Büchern kaufen. Herzlichen Gruss - Dorle Martin, Sommerau (11.1.2011)
Hallo Herr Pfeifer, ich habe für unseren Heimat- und Geschichtsverein Ihr Buch erworben. Dafür gibts keine Worte, da kann man nur sprichwörtlich den Hut ziehen. Gruß - Siegfried Kunkel, Sulzbach (4.1.2011)
Hallo Otto, nur kurz zur Info. Das Buch ist heute wohlbehalten hier angekommen. Mein Lebenspartner Alain und ich finden es wirklich GANZ TOLL gemacht !!!! und wir haben es erst einmal kurz durchgeblättert. Dabei sind mir auch schon 2 sehr schöne Bilder von Adam Englert und Marcelle (im Kreise von anderen jungen Frauen, wohl Näherinnen) aufgefallen die ich noch nicht kannte. Mal sehen was ich noch alles entdecken werde. Wirklich eine SUPERARBEIT die Du da vollbracht hast - für die Gemeinde, die Einwohner, die Nachfahren, zum Gedenken - ich bin ganz hin und weg. - Herzliche Grüße - Karlo Müller, Berlin (7.12.2010)
Lieber Herr Pfeifer, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem jetzt so zügig veröffentlichten Werk! Das ist für Sommerau ein ganz großer Gewinn! Ich fürchte nur, Sie werden jetzt nach der Veröffentlichung noch so viele neue Informationen bekommen, dass sich bald ein zweiter Band anschließen muss. Und wie sieht es mit Eschau aus? Alles Gute Ihnen und Ihrer Frau aus dem fernen Augsburg wünschen - Daniela und Dietrich Tiggemann, Augsburg (27.11.2010)
Sehr geehrter Herr Pfeifer, vor ein paar Wochen habe ich Ihre schöne Webseite mit den vielen Fotos von Eschau und Umgebung entdeckt. Nicht nur die Fotos auch die Zeilen dazu gefallen mir sehr gut. - Mit freundlichen Grüßen aus Köln - Walter B. Brix (28. Juni 2010)
Lieber Otto! Leider hatte ich bei Deinem Besuch den Artikel im Main-Echo "Wursthannes und Herrgottswirt" noch nicht gelesen. Darin schreibst Du bzw. ein Andreas Göbel etwas von einem Hexentanzplatz. Valentin Pfeifer hat mir einmal erzählt, dass an der Stelle des ehem. Kindergartens eine Lehmgrube gewesen sei. Dort habe man die zum Hausbau verwendeten Ziegel hergestellt. Worauf der Name "Ziegelgarten" zurückzuführen sei. Das Gelände war damals ziemlich sumpfig und auch Waser sammelte sich hier an. Nachts seien unerklärliche Lichter dort gesehen worden "Lichtmannlich", und sicher hätten dort auch die Hexen ihr Unwesen getrieben. Daher der Name "Hexentanzplatz". Ich habe noch einen alten Zeitungartikel über die Grundsteinlegung der damals "Neuen Schule". In diesem Artikel wurde auch über den Heimatforscher und Ehrenbürger von Sommerau berichtet, der damals auch die Geschichte mit dem Hexentanzplatz zum Besten gab. Eine Kopie dieses Berichts habe ich für Dich vorbereitet. - Gruß Lutz Nüllen (17. Mai 2010)
Hallo Otto, die Neugier war groß und deshalb habe ich mir soeben deine HP angesehen. Echt SUPER, wirklich toll! Sehr schöne Bilder und die Berichterstattung erst. Klasse, hast du schön gemacht, Respekt! - Gruß Peter Scheurer, Haßloch/Pfalz (11. Mai 2010)
Hallo Herr Pfeifer, ich habe heute durch einen Bekannten einen Link auf Ihre Internetseite erhalten. Ich bin im Heimat- und Geschichtsverein in meinem Heimatort tätig. Ich möchte Ihnen gratulieren zu dieser tollen Arbeit. Wirklich Supertoll!!!!!! - Mit freundlichen Grüßen - Eva Grünewald-Schwind, Sailauf (6. April 2010)
Lieber Otto, ich muß Dir gratulieren. Dir ist wiederum ein großer Wurf gelungen. Ich habe das (Historische Häuser-)Buch nur überflogen. Ich muß es erst besonders genau lesen. Das ist äußerst interessant. Wo hast Du nur die alten Fotos her???? Später mehr. Gruß - Lutz Nüllen (27. Januar 2010)
Lieber Otto! Ich habe Deine Arbeit (Anm. Betrifft den Reisebericht nach Rom) mit Spannung gelesen. Ich muss Dir gratulieren. Das ist Dir wirklich prima gelungen; ist spannend geschrieben. Ich habe nicht aufhören können. Zumal Du auf Deiner Pilgerfahrt auch Orte berührt hast, die ich aus der Kriegszeit kenne. Alles in allem also ein wirklich gelungener Reisebericht. Mehr später - bei Gelegeheit - mündlich. Gruß - Lutz Nüllen (7. Januar 2010)
Den Bericht von Deiner Pilgerreise (nach Rom) habe ich in einem Stück gelesen; es war darin so vieles beschrieben, das ich kenne, und so konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen...Klasse! Nur schade für Euch, daß es nicht so harmonisch war.... - Sylvia Hennig (4. Januar 2010)
Hallo Otto, heute habe ich mir noch mal die Zeit genommen, in Deinem Internetportal zu stöbern. Gestern hast Du ja noch an der wohl vorläufigen Vollendung gearbeitet. Eine wirklich tolle Geschichte über Dich, Deine Unternehmungen, Dein Umfeld und Dein Interesse an Heimatpflege. Mach weiter so. - Peter Cleef (11. Nov. 2009)
Hallo Otto! Wir haben Deine HP angeschaut. Da hast du eine Fülle von interessantem Material zusammengestellt. Gratulation zu dieser Präsentation. - Herzliche Grüße von Hilde u. Herbert Rambausek aus Mautern an der Donau in Niederösterreich (30. August 2009)
Hallo Otto, ich habe mir heute früh mal deine Homepage angeschaut. Sehr, sehr interessant und inhaltsreich, mit Sicherheit mit sehr viel zeitaufwendiger Arbeit verbunden. Ich wußte gar nicht, dass Du dich auch heimatkundlich betätigst. Mir war nur deine Pilgerreise nach Santiago bekannt. Sehr gut. - Schöne Grüße aus Eichelsbach von Hermann Wolf (17. August 2009)
Hallo Herr Pfeifer, neugierig wie ich bin habe ich mir ihre Home-Page angeschaut und war natürlich positiv überrascht, super einfach super, machen Sie weiter so. - Gruß - Inge Weigand (12. Aug. 2009)
Hallo Herr Pfeifer, ich war eben mal auf Ihrer Homepage. Sie ist sehr gut gelungen. Glückwunsch. - Ralf Postler (29. Juli 2009)
Hallo Herr Pfeifer, habe soeben Ihre neue HP "begutachtet". Sie ist sehr umfangreich und informativ zu verschiedensten Themen und eine sehr gute "Quelle" für Spessart- und Jakobsweginfos. Ebenfalls sehr interessant finde ich die alten historischen Aufnahmen. Kompliment Herr Pfeifer, machen Sie weiter so, ich werde gerne öfter mal Ihre HP besuchen, da man mit einem Mal nicht alles erfassen kann. Vielleicht sieht man sich mal wieder im Spessart !? - Mit freundlichen Grüßen - Herbert Schwind (vom 27. Juli 2009)
Hallo Otto, habe mir Deine Seite angeschaut und ich muß sagen, da steht viel „Herzblut“ dahinter. - Liebe Grüße - Klaus Mathiowetz (vom 21. Juli 2009)
Hallo Otto, ich habe mir wieder mal Deine Internetseite angeschaut und da geht es ganz schön vorwärts. Ich freue mich schon auf weitere Seiten von Dir. Das ist für mich richtig spannend. Viele Grüße aus Sailauf - Elfi und Werner Fecher (vom 6. Juli 2009)
Hallo Herr Pfeifer, mensch, da waren Sie ja echt fleißig. Eine sehr umfangreiche und informative Homepage! Viele Grüße und bis bald - Thomas Becker (3. Juli 2009)
Hallo lieber Otto, sehr interessante, illustrierte und amüsante Web-Seite über Sommerau und Umgebung. Wenn ich jetzt meinen Bruder Leo besuche, wird er darüber auch sehr staunen. Einen schönen Tag wünscht Hermann Frieß (26. Juni 2009)
Hallo Otto, ich habe mal in Deiner Internetseite gestöbert und muß sagen, da hast Du eine tolle Sammlung zusammengestellt über den schönen Spessart und auch die tollen alten Bilder. Allen Respekt!!!! Viele Grüße aus Sailauf von Werner Fecher (18. Juni 2009)
Hallo Otto, habe mal einige Stunden lang in Deiner Hompage geblättert. Diese Seiten hast Du sehr gut aufgebaut. Tolle Sache, für jeden der sich für die Heimat und für Deine Radreisen interessiert. Es grüßt aus Seckmauern - Ellen und Toni Bohlender (5. Mai 2009)
Hallo Otto! Natürlich habe ich auch schon mal in Deine Homepage reingeschaut und kann dazu nur gratulieren. Alles Gute! Werner Amrhein (8. April 2009)
Hallo Otto, eine wirklich tolle Geschichte. Hier zeigt sich Deine besondere Heimatverbundenheit. Mit viel Aufwand und Liebe hast Du bestimmt einige Stunden damit zugebracht. Mir hat die Schuhkarton-Sammlung der alten Fotos sehr gut gefallen. Einige alte Ortsaufnahmen kamen mir auch noch ins Gedächtnis. Schliesslich wohnen wir schon 44 Jahre in dieser Gegend. Bis bald mal wieder - Peter Cleef (31. März 2009)
Lieber Otto! Eben habe ich Deine Homepage angeklickt. Da hast Du Dir aber viel Arbeit gemacht. Alle Achtung!!! Es ist Dir fabelhaft gelungen. Gruß - Lutz Nüllen (1. März 2009)
Hallo Otto, ganz herzlichen Dank für die Übermittlung Deiner Homepage. Gerade habe ich mir Deine Website aufgerufen, die Bilder angesehen und die Texte zunächst nur überflogen - werde mir alles noch intensiver durchlesen. Mein erster Eindruck "SUPER" !!!! Ganz toll, ich bin begeistert :-) Für heute viele Grüße aus Berlin und noch mal ein großes Lob für die tolle Homepage. - Karlo Müller (28. Feb 2009)
Hallo Papa, eine sehr schöne Homepage hast Du da gemacht. Wirklich gelungen. - Gruß vom Sohnemann (28. Feb. 2009)
Hallo Otto! Du hast Deine Homepage sehr gut gestaltet und ausgefeilt. Herzlichen Glückwunsch dazu. - Ellen und Toni Bohlender (27. Feb. 2009)
Eschau OT Sommerau - Alte Schule, erbaut 1822, ein Teil der alten Kirche und die Pfarrkirche St. Laurentius, im Volksmund "Spessartdom" genannt. Aufnahme 2009.
Ein Schmuckstück ist die Frontansicht von St. Laurentius. Leider fehlt für den Betrachter die notwendige Distanz. Aufnahme 2009.
Die Hl. Cäcilia ziert die Rosette. Aufnahme 2011.
Eine Innenansicht von St. Laurentius. Das linke Farbfenster zeigt die Menschwerdung Christi, das rechte Fenster die Auferstehung. Die prächtigen Motiv-Kirchenfenster und die Rosette stammen aus der Mainzer Werkstatt von Bernhard Kraus. Die linke Hauptfigur am Altar stellt den Hl. Laurentius dar, rechts die Hl. Katharina. Der Hochaltar wird bekrönt von St. Georg. Aufnahme 2009.
Die Krönung Mariens. Foto 2011
Historische Ansichtkarte von der Sommerauer Pfarrkirche St. Laurentius.
Eine Innenansicht von St. Laurentius vor 1950. Zu sehen ist noch die Wandbemalung und die um 1980 entfernte Kanzel.
Presse-Berichte über meine Pilgerreisen mit dem Fahrrad.
Zeitungsbericht im "Main-Echo" im Februar 2008
Pilgern auf zwei Rädern: am Ende zehn Kilogramm leichter
Otto Pfeifer auf dem Jakobsweg bis Santiago de Compostela - Reiseerlebnisse schlagen sich in einem Tagebuch nieder
Eschau-Sommerau. Otto Pfeifer startete am 10. Juni 2007 in Sommerau mit dem Fahrrad Richtung Santiago de Compostela. Zwei Monate später kehrte er um zehn Kilogramm leichter, aber viele Erfahrungen reicher von der Pilgerreise zurück. Jetzt hat er seine Reiseerlebnisse in Tagebuchform drucken lassen.
»Keiner kommt von einer Reise so zurück wie er weggefahren ist«, heißt ein Pilgersprichwort. Das gilt natürlich auch für Otto Pfeifer. Wirklich viel und begeistert erzählen kann er von seiner weiten Reise zum Jakobsgrab, die ihn durch Frankreich und Nordspanien an den nordwestlichen Zipfel der iberischen Halbinsel und wieder zurückbrachte. 5500 Kilometer in zwei Monaten, das heißt mehr als 100 Kilometer pro Tag legte er auf seinem Drahtesel mit 50 Kilogramm Gepäck zurück. Dabei hatte er auch mit nur sehr geringen Sprachkenntnissen wertvolle Begegnungen und ließ sich von der Faszination der Pilgerreise mitziehen.
Pfeifer pilgerte nicht allein. Mit ihm fuhr ein 60-jähriger frisch pensionierter Polizeibeamter aus Düsseldorf, der wie er die gewonnene freie Zeit im Ruhestand nutzen wollte, um einmal länger und intensiver zu reisen als in einem normalen Urlaub. Unterschiedliche Voraussetzungen in der körperlichen Fitness, im technischen Zustand der Fahrräder und auch in der Bereitschaft, sich auf das religiöse Erlebnis des Jakobswegs einzulassen, führten zu Spannungen zwischen den beiden. Dennoch blieben sie vom ersten Treffen in Ludwigshafen bis Metz auf dem Rückweg zusammen, durchliefen gemeinsam Höhen und Tiefen nicht nur der Landstraße. Zusammen zu fahren hält der Radfahrer für wichtig, denn: »Ganz der Abenteurer bin ich nicht!«, betont er.
Tief gerührt in Lourdes
Nach seinem eindrücklichsten Erlebnis auf dem »Camino de Santiago«, wie der Jakobsweg auch genannt wird, befragt, nennt der Pilger ohne Zögern den Besuch von Lourdes, das eigentlich abseits der Route gelegen hätte. »Man erlebt hier das Leid der Menschen hautnah mit«, erzählt er mit sichtbarer Rührung. Auch die Gemeinschaft von Taizé beeindruckte ihn zutiefst. Hier und in den Kirchen am Wegesrand konnte er das meditative Lied »Ubi caritas« erklingen lassen.
Seine Offenheit habe ihn leicht Kontakt finden lassen, erklärt er. Dadurch habe sich vieles gut gelöst, viel Hilfsbereitschaft hätten sie erleben dürfen. Denn nicht immer kamen sie in Pilgerherbergen, die eigentlich Fußpilgern vorbehalten sind, oder Campingplätzen unter. So bot ein Mann in Frankreich ihnen eine Schlafstatt in einem Kuhstall an, den die beiden wegen der ländlichen Gerüche dann doch lieber mit einer offenen Halle mit Strohballen vertauschten. Der herzliche Kontakt zu diesen Gastgebern ist geblieben, Briefe werden seither getauscht.
Der erste Stempel im Pilgerausweis - Pfeifer brauchte für alle seine Stempel sogar zwei Pässe - stammt aus seiner Heimatgemeinde Sommerau. Der letzte sollte im Mainzer Dom ausgestellt werden. Doch kurz vor dem Ende seiner Reise kam es anders: Pfeifer geriet auf der nassen Fahrbahn vor Ludwigshafen in ein Gleis und stürzte schwer. So bekam der Pilger als letzten Stempel in seinen »Credencial del Peregrino« den des Krankenhauses Grünstadt. Außer einer leichten Gehirnerschütterung war ihm nichts passiert. Das heißt: Passiert war viel auf dieser Reise, deren Wert er im Rückblick beschreibt: »Du kommst von einem Ort zum anderen, da wächst etwas, das entwickelt sich«. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse hat Otto Pfeifer in einem 108 Seiten starken großen Buch zusammengefasst, ergänzt durch Reiseführerhinweise. (Daniela Tiggemann)
Zeitungsbericht in "mittendrin" im September 2009
Mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg bis Santiago de Compostela Pilgerfahrt über 5648 km hin und zurück
Otto Pfeifer startete am 10. Juni 2007 in Sommerau und am 9. August 2007 kehrte er mit vielen Eindrücken reicher, von der Pilgerreise zurück. Angefangen hatte alles bei einem Grillfest in Volkersbrunn. Hier unterhielten sich zwei Jakobspilger über ihre Erfahrungen. Der eine hatte den Weg zu Fuß, der andere mit dem Fahrrad bewältigt. Mit dem Fahrradpilger hatte Otto sich anschließend noch unterhalten und erste Informationen gesammelt. Von nun an war sein Interesse geweckt.
Otto Pfeifer wollte diese sehr anspruchsvolle Strecke nicht alleine bewältigen, deshalb suchte er über das Internet einen Partner. Es meldete sich aus Düsseldorf ein 60 jähriger Mann, mit dem er auf die Reise gehen wollte. Von nun an lief die Planung auf vollen Touren. Als Zeitspanne waren 8 Wochen vorgesehen. Das bedeutete, daß am Tag ca. 100 km absolviert werden mußten. Auch mußten ca. 30 kg Reisegepäck eingeplant werden. Deshalb entschied er sich für sein 13 Jahre altes Trekkingfahrrad. Otto Pfeifer hatte nun 3 Monate Zeit für eine vernünftige Vorbereitung. Das Fahrrad wurde auf Vordermann gebracht, verschiedene Sättel wurden geprüft, Reiseführer gewälzt und unterschiedliche Strecken besprochen. In der Vorbereitungsphase hatte er 2500 km Trainingseinheiten hinter sich gebracht und ca. 4 kg abgenommen.
Die Reise ging über Ludwigshafen, Lahr dann durch Frankreich und Lourdes über Nordspanien bis Santiago de Compostela und wieder zurück. Die ersten 4 Tage in Deutschland waren zum Einradeln. Der erste kleinere Härtetest begann, als sie in den Vogesen den Odilienberg erklimmen mußten. Nun wußte er, was ihm bis zum Ziel noch bevorstand. Auch die Schlafgelegenheiten waren z.T. sehr bescheiden. Denn nicht immer kamen sie in Pilgerherbergen oder auf Campingplätzen unter. Ein ganz besonderes Erlebnis hatten sie in Frankreich. Hier bot ihnen ein Landwirt eine Schlafstätte in einem Kuhstall an, doch wegen der intensiven Geruchsbelästigung zogen sie es vor, in einer offenen Halle mit Strohballen zu übernachten.
Was war ihre schwierigste Strecke? Bei glühender Hitze mußte ich mich bei einer Steigung von bis zu 10% 3 Stunden lang bis zum Kloster San Juan de la Pena hinauf quälen. An diesem Tag hatte ich, nach mehr als 7 Std. Fahrt, 124 km hinter mich gebracht. Da ich nicht genug Proviant für diese schwierige Strecke bei mir hatte, stieß ich an meine physischen Grenzen.
Was waren ihre eindruckvollsten Erlebnisse? Der Wallfahrtsort Lourdes, die vielen Kranken, die hier Linderung, Stärkung oder sogar Heilung suchen, haben mich tief berührt. Und natürlich die Ankunft in Santiago de Compostela am Samstagabend, den 14. Juli. Es war sehr emotional, ein Gefühl von Ergriffenheit, Freude und Erleichterung.
Nach genau 5 Wochen hatte Otto es geschafft, ohne Unfall und ohne Panne, sein Hauptziel zu erreichen. Er besuchte mit viel Hochachtung und Dankbarkeit das Jakobusgrab in der Kathedrale und nach dem Sonntags-Hochamt ließ er sich die Pilgerurkunde aushändigen. Nach nur einem Tag in Santiago de Compostela trat Otto mit seinem Partner wieder die Rückreise an.
Für ihre Heimfahrt wählten sie den nördlichen Küstenweg über Finisterre, Bilbao nach Frankreich und zurück nach Deutschland. In der Nähe von Mainz hat es ihn dann doch noch erwischt. Bei regennasser Straße wollte er ein Bahngleis überqueren, dabei rutschte sein Fahrrad weg und er stürzte mit dem Kopf auf die Bahngleise. Im Krankenhaus wurde er behandelt. Mit einer leichten Gehirnerschütterung, Prellungen und Abschürfungen kam er noch glimpflich davon. Nach einer Nacht im Krankenhaus, konnte er leider die letzte Etappe nicht mehr mit dem Fahrrad bewältigen. Seine Brüder holten ihn mit dem Pkw nach Hause.
Nach zwei Monaten auf dem Fahrrad und 5648 km in den Beinen hatte Otto Pfeifer am Ende 10 kg abgenommen. Er hat seine Erlebnisse täglich aufgezeichnet und ein Tagebuch verfaßt.
Zwischenzeitlich hat Otto Pfeifer eine weitere Fahrrad-Pilgerreise nach Rom hinter sich gebracht und auch diese Erlebnisse in einem Tagebuch niedergeschrieben. (Volker Hagendorf)
Die Reisedauer nach Santiago de Compostela und wieder zurück, betrug zwei Monate, von 10. Juni bis 09. August 2007. Dabei habe ich auf meinem Fahrrad insgesamt 5648 km ohne Fahrradpanne zurückgelegt.
Das ist mein ganz persönlicher Jakobus, ein besonderes Erinnerungsstück an meine Fahrrad-Pilgerreise von Sommerau nach Santiago de Compostela in Spanien und wieder zurück nach Sommerau. (Aufnahme 2009)
Vor unserem Übernachtungsquartier in Darney/Frankreich mit unserer Gastgeberin. (Aufnahme 2007)
Mein Pilgerausweis mit den Tagesstempeln als Wegenachweis. Ohne diesen Ausweis gibt es in Spanien keine Pilgerherberge ...
... und keine Compostela/Pilgerurkunde in Santiago de Compostela!
Nach genau 5 Wochen und rund 3000 km auf dem Fahradsattel, am Ziel unserer Reise, vor der mystischen Figur des Hl. Jakobus, im Hochaltar der Kathedrale von Santiago de Compostela.
Nach den Strapazen gibt es für die Gefühle keine Worte, es war unbeschreiblich, einfach überwältigend und unvergesslich!!!
Vor dem Jakobus-Pilgerdenkmal in Speyer ist eine Tafel in den Boden eingelassen, mit einem Spruch, der uns auf unsere Erdenpilgerschaft hinweist.
Jakobs-Pilger im Aufbruch, vor der Stadtpfarrkirche St. Jakobus in Miltenberg. (Aufnahme 2008)
Spanische 1/2/5 Euro-Cent Münzen mit der Kathedrale von Santiago deCompostela als Prägemotiv. Wenn Sie aufmerksam sind, finden Sie sicher irgendwann eine solche Münze in Ihrem Portemonnaie.
Flurkapelle "Herrin der Berge" in Heimbuchenthal. (Aufnahme oben 2008/unten 2009)
Der Waldsee in Heimbuchenthal. (Aufnahme 2008)
Blick über Volkersbrunn zum Pfaffenberg - Hohe Warte. (Aufnahme 2008)
Das Wandern im Spessart ist nicht nur des Müllers Lust ... (Aufnahme 2008)
Kapelle "Maria am Weg" am Elsavatal-Radweg in Eschau OT Hobbach. (Aufnahme 2008)
Ein "Vaterunser" Wandrer sprich, für mich - Hans Bolender, +1557 - und meines Mörders Seel. Das Rug-/Sühnekreuz wurde im März 2007 am Radweg gegenüber der Hesselmühle neu errichtet. Der Initiator war Toni Bohlender aus Lützelbach-Seckmauern. (Aufnahme 2008)
Blick vom Radweg über die Elsava zur sagenumwobenen Hesselsmühle in/bei Sommerau. (Aufnahme 2008)
Am Hochkreuz im Kinzbachtal - Da spielen die Märchen (und Sagen!) da webt Geistersang ... (Aufnahme 2008)
Burgruine in Eschau-Wildenstein. - Ja so warns, ja so warns, ja so warns die alten Rittersleut ... - Die Burgfreunde scheuen keine Mühen um den Bestand des alten Gemäuers zu sichern und zu erhalten. Dies ist eine beachtliche Leistung, die es zu würdigen gilt. (Aufnahme 2008)
Blick aus der Sommerauer Flur nach Wildenstein. (Aufnahme 2008)
Der Schafhof in Sommerau und der Blick in das Wildensteiner Tal. (Aufnahme 2009)
Die Mariensäule beim Friedhof in Sommerau. Errichtet 1914 von Jakob Frieß. (Aufnahme 2008)
Sommerau - Der Bildstock St. Wendelinus, im Jahr 1929 von der Gemeinde Sommerau erbaut und der Gedenkstein für die Toten des Wandervereins, am Spessartbund-Wanderweg Nr. 18 Aschaffenburg - Freudenberg über 41 km. (Aufnahme 2008)
Ein Bildstock von 1753, beim ehem. "Herrgottswirt", der an einen tragischen Unfallerinnert. Hier besteht Restaurierungsbedarf. (Aufnahme 2008)
Das Sommerauer Wasserschloß - Historische Aufnahme.
Der Wiesenhof in Sommerau. In der Mitte die ehemalige "Bäckerei Englert", das Elternhaus meiner Mutter (erbaut 1930). Das Haus hinten rechts hat zwei Eigentümer, die linke Hälfte ist das eigentliche Elternhaus und Geburtshaus meiner Mutter. Der kleinere Flügel am alten Haus, der im rechten Winkel angebaut ist, war die alte Backstube, sie wurde um 1970 abgerissen. (Aufnahme um 1960)
Bauernhof Pfeifer in Sommerau um 1930. Das Elternhaus des Ehrenbürgers von Sommerau Valentin Pfeifer, dem Heimatforscher, Sammler und Herausgeber der Spessartsagen und Spessartmärchen. Es ist auch mein Elternhaus. Erbaut um 1870.
Kartoffelernte im Kirchgrund. Aufnahme um 1940.
Kartoffelernte im Kirchgrund in Sommerau. Auf dem Wagen mein Opa Heinrich Pfeifer, neben dem Wagen v.l. meine Tante Paula, der Pole Johann, Rosa Baumann und Anna Hock. Aufnahme um 1940.
Arbeitseinsatz bei der Flurbereinigung in Sommerau. Auf dem Foto v.l. Karl Happel, Josef Lippert, Konrad Frieß, Josef Ackermann und Ottmar Frieß. Aufnahme um 1959.
Getreideernte mit dem Reff. Auf dem Foto v. l. Emmi Happel, Paula Pfeifer, und Leo, der seinen Arbeitsdienst in Sommerau ableistete. Aufnahme 1939.
Kein Bild aus Sommerau, aber aus dem Spessart. Ein Bild, wie es zur Zeit der Getreideernte auch bei uns in den 1950er Jahren üblich war.
Aber nicht nur Arbeit war ihr Leben, es gab auch den Sonntagsspaziergang.
Sonntagsspaziergang vor der Hesselsmühle in Sommerau. Auf dem Foto v. l. Helma Kemper mit Sohn Manfred und Paula Pfeifer. Aufnahme 1949.
Die Hesselsmühle, von Hobbach kommend, um 1956. Der Mühlenbetrieb wurde nach dem tödlichen Betriebsunfall des Hesselsmüllers Anton Baumann, im Jahr 1925 eingestellt. Die Mühle war eine Getreide- Öl- und Schneidmühle und hatte drei Wasserräder. Historische Aufnahme
Das/Ein Mühlrad der Hesselsmühle, mit einem mir unbekannten Kind davor. Vielleicht lässt sich ja das Rätsel noch lösen. Historische Aufnahme.
Die Pfeifers-Buben aus Sommerau. Auf dem Foto v. l. Heinrich, Karl und Otto. Aufnahme um 1953.
Historischer Blick von Sommerau nach Eschau. Im Vordergrund die schmale Elsavabrücke, dahinter rechts das Mühlrad der Schneidmühle. Es gab wie man sehen kann, noch keinen Eisenbahn. Aufnahme vermutlich vor 1900.
Einige Jahre später, war die Spessarteisenbahn in Betrieb und links und rechts nach dem Bahnübergang waren zwei imposante Häuser entstanden. Im linken Haus war die Polizeistation untergebracht. Im rechten Haus (Gasthaus "Zur Eisenbahn") war die Fahrkartenausgabe. Aufnahme nach 1910.
Dieses Foto aus dem Jahr 1928 zeigt das Anwesen von Adam und Marcelle Englert, beide Schneider(in) in Sommerau. Adam verkaufte die Hofstatt um 1935 an Richard Frieß, Landwirt und Viehhandlung. Nachdem das Haus zur Ruine verkommen war, wurde es 2004 abgerissen.
Um 1960 war das Anwesen noch bewohnt. Der Schulbub im Vordergrund ist Karl Pfeifer.
Sommerau - Wirtschaftshof der Kottwitz von Aulenbach/Baron von Mairhofen. (Aufnahmen 2009)
Sommerau - Das ehemalige Verwaltungsgebäude und Herrenhaus der Freiherren von Fechenbach. In diesem Haus lebte und praktizierte Sanitätsrat Dr. Richard Wehsarg, "Der reitende Doktor", und hier betrieb er auch ein Sanatortium. (Aufnahme 2009)
Im Garten des Wehsarg' schen Anwesens das Malerhäuschen, der sog. Malepartus. (Foto: Wolfgang Günther)
Sommerau - Ein bekanntes und markantes Anwesen, der Hof "Staffelfrieß". Der ehemalige Verwaltereihof der Freiherren von Fechenbach. (Aufnahme 2009)
Das Gemeinschaftshaus in Sommerau (ehemalige Schule) mit BRK-Stützpunkt. (Aufnahme 2009)
Das Sommerauer Feuerwehrhaus. (Aufnahme 2009)
Der Kindergarten St. Laurentius in Sommerau. (Aufnahme 2009)
Elsenfeld - Eine von vielen gesprengten Bunkeranlagen des 2. Weltkrieges. (Aufnahme 2009)
Elsenfeld - So wie Erich Dorusch, musste in den letzten aussichtslosen Kriegstagen noch mancher junge Mann sinnlos sein Leben lassen. (Aufnahme 2009)
Eschau - OT Hobbach - Alte Kirche St. Johannes der Täufer (oben) und (unten) der Hl. Nepomuk, der uns auch hier in Hobbach auf der Elsavabrücke begegnet. Im Hintergrund sehen sie die neue Kirche Maria Heimsuchung. Die Kirche ist teilweise über die Elsava gebaut; eine Besonderheit, die man nicht alle Tage sieht. (Aufnahmen 2008)